Das Netzwerk Stadtlogistik NRW wird als Projekt von GVZ DUNI durchgeführt. Die Geschäftstelle des Netzwerks befindet sich in den Räumen der GVZ DUNI; Leiter der Geschäftsstelle ist Werner Kühlkamp. Die zunehmende Arbeitsteilung der Wirtschaft und die Dezentralisierung von Produktions- und Zulieferbetrieben führen, gefördert durch den Preisverfall am Transportmarkt, zu einer Steigerung des Transportaufkommens im Güterverkehr. Verstärkt wird diese Entwicklung weiterhin durch die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Binnenmarktes sowie die Öffnung Osteuropas. Überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten hat insbesondere der Straßengüterverkehr.
Vor diesem Hintergrund ist der Standortraum Duisburg/Niederrhein in einer besonderen Lage. Der größte Binnenhafen der Welt mit 13 weiteren am Rhein gelegenen öffentlichen und privaten Häfen, ein dichtes Netz von nichtbundeseigenen Bahnen (NE-Bahnen), rund 200 Logistikbetriebe, Großterminals der Speditionen, Paket- und Frachtzentren, bedeutende Handels- und Industrieansiedlungen qualifizieren den Raum zu einer Logistikdrehscheibe, mit etlichen dezentralen Standorten.
Im hochentwickelten Wirtschaftsraum DUNI, der Teil eines der größten Ballungsgebiete Europas ist, bestehen bereits bedeutsame Flächenpotentiale, Strukturen und logistische Anlagen, die nicht einfach verlegt werden können. Der klassische GVZ-Ansatz, in dem auf einer freien Fläche ein GVZ aufgebaut wird, ist für das Gebiet des GVZ DUNI nicht geeignet.