Über 1000 Jahre alt und quicklebendig: Lüneburg ist das Oberzentrum der Region Nordostniedersachsen. Von rund 70.000 Einwohnern sind allein 10.000 Studierende an der Universität Lüneburg. Klar, dass das Freizeitangebot besonders vielseitig ist. Theater und Musik, Kneipen und Cafés, Sport und Naturerlebnis - Lüneburg lockt mit Lebensqualität. Und die Metropole Hamburg ist nur einen Katzensprung entfernt: Lediglich 30 Minuten über die Autobahn oder per Bahn. Lüneburg hat den Charme des Historischen und zugleich die Fähigkeit, erfolgreich Zukunft zu gestalten. Dies war bereits zur Hansezeit so. Damals spielte das Salinesalz als internationales Handelsgut die Hauptrolle. Heute hat sich die Wirtschaftsstruktur gewandelt, die Innovationskraft ist geblieben. Einen besonderen Namen machte sich Lüneburg seit langem als Bildungsstandort: Aus der Präparandenanstalt des 19. Jahrhunderts wurde 1946 die Pädagogische Hochschule und 1989 schließlich die Universität - seit dem 1. Januar 2005 fusioniert mit der 1971 gegründeteten Fachhochschule Nordostniedersachsen. Klein aber fein - dies beschreibt Deutschlands kleinsten Hochschulstandort Suderburg, der zur Universität Lüneburg gehört, absolut treffend. 4.500 Menschen leben hier rund zehn Kilometer südwestlich von Uelzen. Suderburger Ingenieure sind schon seit mehr als einhundert Jahren bekannt für Kompetenz und Weitsicht: Der "Suderburger Rückenbau", die innovative Bewässerungstechnik der damaligen Zeit, verbreitete sich von der "Wiesenbauschule" aus über Europa. Heute steht Suderburg für alle Bereiche der modernen Wasserwirtschaft und Umwelttechnik auf der soliden Grundlage des Bauingenieurwesens.