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D- 61350 Bad Homburg Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller


VDIK Vorstand – gestern und heute 50 Jahre VDIK - ein halbes Jahrhundert Verbandsgeschichte Jubiläumsbroschüre Bereits vor der Gründung des Verbandes der Importeure von Kraftfahrzeugen e.V. (VDIK) bestand eine Vereinigung innerhalb des Zentralverbandes des Kraftfahrzeughandels und -gewerbes e.V. (ZDK), die „Gruppe Importeure von Kraftfahrzeugen”. Anno 1952 wurde dann der VDIK in Frankfurt am Main aus der Taufe gehoben. Sieben Automobilimporteure lösten sich aus dem ZDK und gründeten ihre eigene Interessenvertretung. Neben dem damals größten Importeur Fiat, entschlossen sich sechs weitere private Automobilimporteure zu diesem Schritt. Heute zählen fast ausnahmslos die in Deutschland vertretenen Generalimporteure der internationalen Automobilindustrie zu den 32 Mitgliedern des VDIK. Der Verband sollte nach dem Willen seiner Gründer „... die allgemeinen ideellen und wirtschaftlichen Interessen der Importeure von Kraftfahrzeugen im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland einschließlich West-Berlin durch die freiwillige Vereinigung der mit der Einfuhr von Kraftfahrzeugen beschäftigten Firmen fördern und schützen.” Selbstverständlich umfasst das Verbandsgebiet mittlerweile das wiedervereinigte Deutschland. Die klassischen Aufgabengebiete des Verbandes sind damals wie heute die Interessenvertretung der Mitglieder gegenüber Gesetzgeber, Behörden und anderen öffentlichen und privaten Institutionen. Die Beratung und Förderung des Gedankenaus-tauschs im Mitgliederkreis sind weitere Anliegen. Dafür tritt der VDIK häufig als Bindeglied der Informationskette zwischen nationaler Regierung, europäischer Kommission und den nationalen Importeuren auf. Der VDIK pflegt daher seit langem sehr enge Kontakte zur Politik, um rechtzeitig in Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden. Durch diesen engen Kontakt wird die internationale Automobilbranche frühzeitig in die Lage versetzt, selbst Anregungen zu geben oder andererseits die Erfordernisse des deutschen Automobilmarktes in die Produktion einfließen zu lassen. Daneben vertritt der Verband die Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Behörden der Europäischen Kommission. Es handelt sich hierbei vor allem um fabrikatsübergreifende europäische Themen der Automobilbranche wie z.B. die Gruppenfreistellungsverordnung, die Typgenehmigung, das Zulassungsverfahren und die Umweltgesetzgebung. Mit über 30 namhaften Automarken aus aller Welt repräsentieren die VDIK-Mitglieder fast die gesamte Importpalette. Ihr Lieferprogramm umfasst dabei mehr als 150 Pkw zuzüglich Kombi-Modellen und deren vielfältige Varianten und zahlreiche Nutzfahrzeugmodelle. Dennoch bewahrt sich jede Marke ihre Eigenständigkeit und behauptet sich auf dem anspruchsvollen deutschen Markt nicht nur gegen die deutschen Marken, sondern auch gegen die anderen Importmarken. Jahr für Jahr werden über eine Million Personenkraftwagen sowie über 100.000 Nutzfahrzeuge von Importmarken in Deutschland neu zugelassen. Im Pkw-Bereich sind im VDIK Unternehmen organisiert, die ein Volumen von rund 99 Prozent aller Neuzulassungen der Importmarken aufweisen. Bei den Nfz beträgt dieser Anteil über 80 Prozent. Der Innovationsgeist der Importeure kommt ihnen selbst dabei oft zu gute. Denn sie besetzen nicht nur erfolgreich zahlreiche Marktnischen wie das Segment der Off-Roader, sondern erfinden darüber hinaus auch eigenständige Fahrzeugkonzepte wie z.B. den Mini-Van. Die Mitglieder des VDIK konnten im Laufe der letzten 50 Jahre ihre Absatzzahlen sowohl im Bereich Pkw/Kombi als auch im Bereich Nfz deutlich steigern. Lag der Marktanteil der sieben Gründungsmitglieder bei rund 4 Prozent, so pendelt der gesamte Marktanteil der VDIK-Mitglieder heute rund um die Drittelmarke. Im Rekordjahr 1991 erzielten sie gemeinsam sogar 35,12 Prozent - in den neuen Bundesländern dabei über 50 Prozent (51,9 Prozent).


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26.08.2006

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