Camion Pro ist ein Verein, der gemeinnützig tätig ist. Wir erhalten derzeit keinerlei öffentliche, oder staatliche Unterstützung und finanzieren uns ausschließlich durch Spenden, Mitgliedsbeiträge (Einfache Mitgliedschaft: € 70,00/Jahr; Unternehmen: € 290.-/Jahr)* und Darlehen. Der Vorstand und unser Syndikus arbeiten zur Zeit ehrenamtlich. Was will Camion Pro Camion Pro will die Interessen aller am Straßentransport beteiligter Unternehmen und Menschen unterstützen (nicht vertreten); das bedeutet, Camion Pro ist für alle der richtige Ansprechpartner, die auch selbst etwas tun wollen! Dies gilt für Unternehmen ebenso, wie für Arbeitnehmer/Fahrer. Aus der Sicht von Camion Pro ist es erforderlich Solidarität in der Branche herzustellen und zwar über bisher geltende Grenzen hinweg: In einer Branche, in der kaum ein Fahrer in der Gewerkschaft ist, einheimische Transportfirmen größtenteils an der "roten Null" wirtschaften und selbstfahrende Unternehmer endgültig alle Grenzen zum Angestellten und Unternehmer verwischen, muss der Begriff Solidarität mit neuen Inhalten gefüllt werden. Ein internationaler Frachtmarkt mit Wettbewerbsverzerrungen durch Sozialdumping und Auslandssubventionen, der von der deutschen Politik hingenommen wird. Skrupellose Geschäftemacher und kriminelle Spediteure, die ihr Treiben von Gerichten weitgehend unbehelligt entfalten können, sowie Berufsverbände, die zur "beschützenden Werkstatt für senile Großspediteure" geworden sind, verlangen nach neuen Konzepten! Bei Camion Pro sind wir der Meinung, es kann nicht angehen, dass unsere Konsumgesellschaft alle Vorteile aus dem freien Warenverkehr zieht und wir Fahrer und Spediteure die Prügelknaben der Nation sind ! Wir transportieren schließlich die Güter, die alle brauchen und wollen. Wir sind die Leidtragenden und nicht die Verursacher einer falschen Verkehrspolitik. Wir Fahrer sind weder potentielle Mörder (Autobild), noch sind wir dazu da über dubiose Bußgelderhebungen einiger europäischer Staaten deren Kassen zu füllen ! Auch dagegen wird Camion Pro aktiv werden. Camion Pro wird mit seinem Dienst Cargo Cop Unternehmer und Selbständige bei der Minimierung unternehmerischer Risiken und Verhinderung von Forderungsausfällen behilflich sein. Die Bekämpfung von Frachtgaunern in einer völlig neuen Qualität stellt nur die Spitze des Eisbergs dar (Internetpranger, Sammelklagen und Durchgriffshaftung sind nur einige Stichworte dazu). Vor allem kleinere und mittlere Betriebe sollen durch ausgesuchte Dienstleistungen und Aktivitäten unterstützt werden. Dabei versteht sich Camion Pro aber nicht als einseitiger Interessensvertreter einer bestimmten Gruppe innerhalb der Branche, sondern vielmehr als Helfer für alle seine Mitglieder. Wem nützt Camion Pro ? Die Arbeit von Camion Pro zielt vor allem darauf ab, seine Mitglieder in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Dabei ist es egal, ob das Mitglied ein mittelständisches Transportunternehmen, ein selbstfahrender Unternehmer oder ein angestellter Fahrer ist. Für alle genannten Gruppen möchte Camion Pro werthaltige Dienstleistungen anbieten. Camion Pro sieht aber auch einen wichtigen Teil seiner künftigen Arbeit darin, die allgemeinen Verhältnisse in der Transportbranche zu verbessern. Zum Beispiel sind wir der Meinung, dass durch die Tätigkeit von Camion Pro /Cargo-Cop schon in den nächsten Monaten die Aktivitäten für Frachtgauner und schwarze Schafe der Branche spürbar schwieriger werden. Camion Pro/Cargo-Cop wird diese Unternehmen mit äußerster Härte attackieren und zum Umdenken oder Aufgeben veranlassen. Dass unsere Maßnahmen Wirkung haben, beweist z.B. die Insolvenz der Fa. Renz, vom Mai 2001, die vermutlich eine direkte Folge der Aktivitäten von Camion Pro Mitbegründer Andreas Mossyrsch und Camion Pro war! Camion Pro tritt somit der Wettbewerbsverzerrung, (unter der gerade korrekt arbeitende Unternehmen besonders leiden), spürbar entgegen. Es liegt auf der Hand dass Firmen, die sich durch rechtswidrige oder kriminelle Methoden Wettbewerbsvorteile verschaffen, den Frachtmarkt obendrein mit Dumpingpreisen belasten. Hiervon sind alle Unternehmen gleichermaßen betroffen!