Transport Deutschland: Den stärksten Anteil am Transportaufkommen hat wegen seiner Verteilerfunktion der LKW. Auf der Straße wurden – nach einer Schätzung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen – im Jahr 2003 2.909 Mill. Tonnen befördert, rund 1,5 Prozent weniger als im Jahr 2002. Die dabei im Inland erzielten tonnenkilometrischen Leistungen sind aber um 1,8 Prozent auf 358 Mrd. Tonnenkilometer (tkm) gestiegen, d.h. die Güter wurden durchschnittlich 123 km gegenüber 119 km im Jahr 2002 weiter befördert. Der Bestand an Kraftfahrzeugen betrug zum 1. Januar 2004: Lastkraftwagen: 2.586.329, Sattelzugmaschinen: 179.219, Übrige Kraftfahrzeuge: 689.165.
Ladungssicherheit:
Fehlerhafte Ladungssicherung gefährdet den Verkehr und verursacht häufig folgenschweren Unfälle. Doch nicht nur der LKW-Fahrer trägt hier Verantwortung. Auch die Unternehmensleitung ist verpflichtet, die ordnungsgemäße Sicherung der Ladung zu gewährleisten.
Mangelhafte Ladungssicherung kann beim Absender-Unternehmen den Vorwurf des Organisationsverschuldens nach sich ziehen. Unternehmensleitung, Führungskräfte und Ladepersonal stehen hier neben dem Frachtführer in einer Mitverantwortung.
Es ist daher auch vor diesem Hintergrund zwingende Notwendigkeit, Aufgaben und Zuständigkeiten beim Versand von Ladegut in den Unternehmen zu regeln. Der Leitfaden „Ladungssicherheit beim LKW-Verkehr“ behandelt alle wichtigen Aspekte von den Regelungen zur Ladungssicherung, über die Vertragsgestaltung mit dem Frachtführer, die Beauftragung und Befähigung des Personals, Verladeanweisungen im Betrieb bis hin zur Kontrolle/Freigabe beladener Fahrzeuge.